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Infotext: "Wie oft habe ich später bereut, nicht ordentlich Chemie gelernt zu haben! … Wo lag das Hindernis, das mich von der Chemie fernhielt? Es hat etwas mit der Kluft zwischen wahrgenommener Wirklichkeit und Symbol zu tun. Das Wasser, das ich trinke oder in dem ich bade und das Symbol H2O schienen mir keine direkte Beziehung zu haben."(Max Born, Physiknobelpreisträger 1954) Diese Kluft zwischen wahrgenommener Wirklichkeit und Symbol im naturwissenschaftlichen Unterricht zu überwinden ist und bleibt das Grundanliegen der beiden Autoren - auch in der 7. grundlegend überarbeiteten Auflage dieses Buches mit fünf völlig neuen Kapiteln. Um dieses Ziel zu erreichen, geben sie den Lesern insgesamt sieben praktische Unterrichtsbeispiele zu verschiedenen Naturphänomenen an die Hand und setzen sich mit den damit verbundenen erkenntnistheoretischen und weltanschaulichen Grundfragen auseinander. Aufgrund der sich teilweise ändernden Lehrpläne im Bereich Naturwissenschaften gewinnt das Buch zunehmend an Aktualität. Daher auch der neue Brennpunkt in dieser grundlegend überarbeiteten Auflage: der Naturwissenschaftliche Unterricht für die Sekundarstufe I, entwickelt aus der Wagenschein-Didaktik, die das genetische und exemplarische Lernen betont. Diese bildet neben den bisherigen Kapiteln zu Chemie- und Physik-Anfangsunterricht ab Klasse 5 eine wichtige Erweiterung des Buches. Besonders für Lehrer mit den Fächern "Naturwissenschaftliches Arbeiten" (NWA) oder "Naturphänomene" ist das Buch eine Quelle der Anregung und ein unersetzbarer Wissensschatz. Aus dem Inhalt: Unterrichtsbeispiele: Der Hebel Die Akustik und die Musik Das Feuer Methanol, Weingeist und Fuselöl Grundbegriffe der Chemie Das Licht und die Dinge Die Atome. Fachdidaktische Grundfragen: Die phänomenologische Betrachtungsart Erlebendes Verstehen kulturelle Teilhabe Leitlinien eines Physik- und Chemie-Anfangsunterrichts an Waldorfschulen Unterrichtsschritte Unterschiedliche Zugriffe der Begriffsbildung Warum die Waldorfpädagogik Modellvorstellungen im Anfangsunterricht vermeidet Erkenntnistheoretische Ausgangspunkte Phänomenologische Naturwissenschaft in Abgrenzung zur Anthroposophie Wie weit kann eine Schülerin aus eigener Kraft zu Grundbegriffen vordringen? Leitlinien für einen naturwissenschaftlichen Anfangsunterricht aus der Wagenschein-Pädagogik Verstehend erleben, auch wenn es keine Phänomene gibt? Verschiedene Wissensdimensionen und die Ästhetik des Lernens. *Das vollständige Inhaltsverzeichnis finden Sie unter www.aulis.de